Die Nachfolger, gefangen in der Unendlichkeit

Mit schrecklicker Normalität beginnt jener Morgen – wie jeder dieser Gattung – Mittwoch früh, irgendwann vor um sieben, in einer öffentlichen Straßenbahn meines lokalen öffentlichen-Personennahverkehr-Betreibers. Gut betankt mit dem vergötterten Bohnengetränk, das sich jetzt in irgendeiner Weise noch bemüßigt fühlen sollte, das enthaltenene Aufputschmittel die enthaltene Start-in-den-Tag-Droge in die Blutbahn abzugeben. Bevor man überhaupt dazu kommt, daran zu denken, wie lange denn die Halbwertszeit von Koffein ist, und warum man eigentlich immer noch nicht im Großhandel die vergrößerte Variante der Familienpackung Kaffeepulver erworben hat, beginnt schon beim gemeinschaftlichen Warten an der Haltestelle mit Leuten, die man jeden Morgen sieht, aber nicht kennt – und unter Umständen gar nicht kennen lernen will – eine Form des Anfalls von gesellschaftskritischem Denken, oder zumindest ein Ansatz dessen; im Rahmen der begrenzten Möglichkeiten vor 7 Uhr.

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