[UPDATE 1] WB7.eu – Freehostertest

Nach der gestrigen kurzen Chat-Konversation mit Sven (Nachname wird nicht genannt, es sei denn, Sven wünscht dies ;)), in welcher ich bloß eine kurze Bewertung brauchte, ging es erst richtig los: Der Hostertest. Paid-Hoster zu testen, war mir zu großer (finanzieller) Aufwand, da es in diesem Sektor auch einfach zu viele gibt. Aber bei Freehostern geht das etwas schneller. Der Reihe nach:

Irgendwann vor langer Zeit: Ich habe in irgendeiner Forum zu wenig zu tun, und ein sinnvolles Projekt muss her. Prompt in diesem Moment ruft mich ein Freund an, der neben diversen anderen Fragen auch wissen wollte, welchen Freehoster ich empfehlen kann. Ich empfehle ihm kurzerhand den ersten Freehoster, den ich bei Google fand, ich sagte ihm auch „Muss nicht der Beste sein, war eben der erste Treffer“. Ging auch 3 Monate gut, nur irgendwann fehlte dies und das.

Drei Monate später: Weitere Kreative Phase, nur 3 Monate nach dem Anruf. „Eine Idee muss her“. Suchen nach einem vernünftigen Freehoster-Test mit Gegenüberstellung? Fehlanzeige. Auf Anhieb nichts auffindbar. Viele Hoster haben auf ihren Seiten Uptime-Statistiken, aber ich teste das lieber selbst. Wie, kann ich erst verraten, wenn der Langzeit-Check vorbei ist, da ich ein paar Tricks einsetzen musste.

Montag, 18.02.2013: Ein schnelles Dokument mit einem Textverarbeitungsprogramm einer Firma aus Redmond. 15 Hoster. Erstes aussortieren: Dort muss zur Anmeldung Geld fließen. Raus. Der ist Englisch, deutscher Support sollte schon drin sein. Raus.

Dienstag, 19.02.2013: Zweite Phase: Von nun noch 10 übrig gebliebenen waren bei einem die weiteren Spezifikationen erst später sichtbar, welcher auf raus musste. Einer der Hoster betrachtete bei der Registrierung die Adressen mit der Endung @wb7.eu oder @gmail.com als Spam, kann irgendwie nicht sein, also weg. Einer der Hoster, welcher sehr vernünftig klang, benötigt manuelle Registrierung per Mail. OK, das geht ja noch.

Dienstag, 19.02.2013: Ein Hoster brauchte eine halbe Stunde, mir den Webspace zu stellen, wobei alles vollautomatisch war. Die Erreichbarkeit von Punkt 16:00 an deutet auf einen sehr selten ausgeführten Cronjob hin. Oder war das doch bloß ein Cache-Problem? Wer weiß, ich kehre das mal unter den Tisch, dazu kann ich nichts genaues sagen. Bis gerade eben waren es noch sieben zu prüfende Hoster, bis ich feststellte, das zwei Hoster der gleichen Firma gehören und (in etwa) die gleichen Angebote hatten. Jetzt nur noch sechs.

Mittwoch, 20.02.2013: Weitere Sammlung von Daten, Testdateien. Auf die Freischaltung des Hosters warte ich immer noch.

Mittwoch, 20.02.2013: Jetzt endlich alle Tests durch, ich werde jetzt mal anfangen, Datenbank und Check-System fertig zu machen. Alles fein säuberlich per PDFs dokumentiert.

Mittwoch, 20.02.2013: Endlich: Uptime-Abfrage läuft. Weiter zu den Daten. Support des Hosters mit der manuellen Registrierung angerufen, Kollege zieht gerade um, hat derzeit kein Internet. Bravo.

Donnerstag, 21.02.2013: Noch 3 Hoster mit Daten füllen. Stilles Warten auf die Freischaltungsmail des letzten Hosters. Ich muss erstmal nur 2 Hoster füllen, für den Letzten fehlen mir noch meine Testergebnisse. Mal abwarten.

Mittwoch, 27.02.2013: So langsam kristallisieren sich erste Ergebnisse heraus. In den Verfügbarkeitsraten gibt es derzeit Kopf-an-Kopf-Rennen, aber auch klare nach-hinten-runter-Faller. Positiv ist, dass zumindest derzeit niemand unter 80% liegt. Wobei 98,XX% durchaus akzeptabel sind. Wer teil nimmt, wird aufgrund diverser Tests noch nicht genannt. Der Test soll fair bleiben. [Bild entfernt, da nicht mehr relevant]

Samstag, 13.06.2015: Ich bin hier mal wieder drüber gestolpert – den Test habe ich kommentarlos abgebrochen, warum weiß ich nicht mehr. Ich muss das mal wieder machen.

Der Hostercheck ist derzeit noch nicht veröffentlichungswürdig, da noch diverse Daten fehlen und die Uptimes seit Mittwoch, dem 20.02.2013 sind noch zu jung und zu wenig. Stündlich Ab Donnerstag nun alle 30 Minuten werden aus den Abfragen die neuen Werte berechnet.

gitolite-Repos auf dem Uberspace per http veröffentlichen

Achtung: Ob man die Variable $USER an den Stellen, wo sie verwendet wird, auch wirklich nutzen sollte, habe ich nicht überprüft. Manuell den Nutzer eintragen ist sicherer.

Langer Titel, langer Weg dahin:

Alles fing damit an, dass „mal eben“ zwei an einem Git-Repo arbeiten wollen, und da ich eben uberspace.de mag und dort Git zu Verfügung hatte, nutzten wir eben gitolite. Wir fingen an, doch bald stellte sich das erste Problem: Wie sollen andere das Repo „test.git“ clonen? Wir können (dank dem SSH-Key) ja mal eben

git clone user@cetus.uberspace.de:test

machen, und haben halt einen Klon auf dem Rechner. Will man das ganze verlinken, kam Jonas als erstes die Idee, das Repo in einen für den Apachen erreichbaren Ordner zu verschieben und einen (wer hätte es gedacht) Link zu erstellen:

Wenn man jetzt aber versucht, das Repo zu clonen, wird das an einem 403 scheitern:

Das liegt an der Berechtigung. Der Ordner /var/www/virtual/$USER/git.$USER.cetus.uberspace.de  hat von sich aus einen chmod von 700, und diverse Unterverzeichnisse bekommen den bei jedem push. Also jedes mal einen chmod setzen, ist sinnfrei. Damit alles funktioniert, braucht das Verzeichnis /var/www/virtual/$USER/git.$USER.cetus.uberspace.de/test.git  einen chmod von 705, und alle Unterordner und Dateien auch. Direkt nach dem erstellen des Repos sollte man es schon verschieben und diverse Handlungen vornehmen, auch vor dem ersten push. Als erstes wären da die update-server-infos , und der chmod:

…jetzt sind da noch ein paar Sachen. Damit wir genau das nicht nach jedem push machen müssen, automatisieren wir uns das. Und zwar so, dass auch zukünftige Repos was davon haben:

Jetzt hätten wir die Datei repo.sh  im /home , also jetzt weiter an das Repo selbst, denn dort brauchen wir einen sogenannten Hook:

Dann einfach mal den ersten push machen, und der Hook wird abgefeuert. Das wars eigentlich, die Repos sind nun per HTTP clonbar. Sollte es Fragen zu diesem kleinen Post geben, einfach mal eben ein Kommentar schreiben 🙂