Interne Netze oder Bytes sind böse

Mensch, Mensch, Mensch: Da stellt Merkel nun auch fest, wie die Überwachung ist: „das geht gar nicht“. Ob es nun aus Amerika geschieht, oder hinter dem Dachvorsprung der amerikanischen Botschaft ist ja egal: Das Ergebnis ist immer gleich. Natürlich gibt es tolle Abhilfe als Idee. das deutsche Internet (Abruf am 09.11.2013, 15:17). Der „Internetexperte“ Edward Snowden hat ja da so einen Skandal enthüllt. Sollte ich das jetzt toll finden? Es klingt auf jeden Fall gut, dass ein Datenpaket Deutschland nicht verlässt, wenn nicht nötig. Wir haben ja unser DE-CIX. Das würde bedeuten, dass wir uns selbst vertrauen müssten. Aber wurden die Softwares der Router 100% in Deutschland geschrieben?

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Danke! – Ab ins Archiv!

Lange, richtig lange, ewig haben sie mir gedient: Meine Mobiltelefone. Mein Siemens ME45, mein mittlerweile entsorgtes LG GT505, mein „zu alt“ gewordenes Samsung Galaxy Ace (Nein, nicht das i – aber es hat kaum internen Speicher, und wird immer langsamer. Ich tippe auf Flash-Fragmentierung) sowie das Telefon, welchem ich richtig hinterhertrauere – mein HTC Desire. Angefangen mit Android 2.2 bekam ich es geschenkt, von Sven T. – danke nochmal :) – und die Volume-Down-Taste ging nicht mehr richtig, nur mit viel Druck. Weiter ging es dann lange gut, ich fing an Custom-Roms zu nutzen, so z.B. Evervolvs Android 4.0.4, auch mal neuere Versionen. Leider haben halt alle Roms immer ihre Macken, sei das ein plötzliches Einfrieren, eine flackernde Kamera oder eine nicht funktionierende Video-Funktion. Egal, ich fand ein schönes ROM mit HTC Sense, welches stabil lief, schön aussah und wo auch alles mehr oder weniger funktionierte. Langsam wurde die Volume-Up-Taste schwerfälliger. Das Telefon langsamer. Der Speicher knapper. Die Menü-Taste scwerfälliger. Als es die Zurück-Taste traf, war es leider gelaufen: Um eine der erwähnten Tasten auszulösen, müsste man stark drücken. Leider war das ein K.O.-Kriterium: Parallel zu diesen Problemen kam die NSA-Affäre, alles wurde in Frage gestellt. Ich überlege immer noch Android zu verlassen. Aber was sind denn die Alternativen? iOS? Nee, teuer und closed-source. BlackBerry? Gibts die noch? Windows Phone? Danke nee, ich hasse Kacheln mittlerweile. Firefox OS? Joa, klingt gut. Webapps, alles irgendwie offen – bis ich mal ein Geeksphone Keon in die Hand bekam. Irgendwie schwerfällig. Wunderte mich bei der Hardware auch nicht, aber dann kam das Peak+ auf, also vorbestellen – aber?

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Sicherheit und Windows hin oder her…

Nach dem ich bei heise.de (Abruf am 29.08.2013 14:40) mal wieder von den Diskussionen um Windows 8 und Sicherheit lesen durfte, reicht es mir langsam. Klar, ich rate jedem zu Windows, der Apple nicht mag und Linux nicht versteht (oder verstehen will). Aber was ist die Alternative? Derzeit ist kaum Linux im Normalanwender-Heim vertreten. Natürlich ist es klar, dass Windows sehr einfach zu bedienen ist, und auch sehr viel Software für Windows vorhanden ist. Allein schon Office und da speziell PowerPoint ist ein mächtiges Tool.

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Windows zum Fenster raus?

Nach einer etwas längeren Zeit des Ärgerns über Treiber, Software und Partitionierung habe ich es nun fertig: Auf meinem Rechner läuft Ubuntu. Leider kann ich Linux nicht gänzlich allein betreiben, da z.B. MAGIX-Software unter Linux nicht läuft, und ich so um Windows nicht herum komme. Da ich auch um Microsoft Office nicht herum komme, habe ich in der virtuellen Maschine ein Windows 7 mit Office 2010, um auch eine schnelle Verbindung zur Ubuntu-Installation zu haben – Dualboot nervt ab da einfach, weil man wegen einer .doc wieder neustarten muss. Das Fazit: Windows 8 nutze ich nur für Videoschnitt und Foto-/Ton-Bearbeitung, also seeehr selten, aber Windows 7 wurde auch degradiert: Mehr als der „Tisch“ für die Schreibmaschine (Office 2010) ist es nicht. Sonst arbeite ich mit LibreOffice oder evaluiere Caligra, mal sehen wie das so ist. Doch warum der Umstieg?

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Du hast sie in der Hand

Unter den meisten Serverbetriebsystemen führt nichts an ihr vorbei, für Unwissende ist es „was zum hacken“ – die Kommandozeile. Bei mir steht nun auch eine Veränderung ins Haus, und Backups dafür werden unter Windows ganz üblich mit robocopy per Kommandozeile gemacht, wenngleich ein Fullbackup auch auf die Backupfestplatte ganz schön eindonnert (Noch 495 von 1810GB frei).

Linux bietet mir dafür rsync, welches ich immer noch ohne irgendwelche Frontends nutze – einfach mit der Shell. Ich kenne die Kommandozeile seit DOS, und seit dem liebe ich ihre Einfachheit. Nichts mit Klick-Klick-Klick-Klick, sondern direkt zum Ziel. Auf meinem vServer läuft Debian Wheezy, auf meinem Rechner neben Ubuntu auch Windows für diverse Anwendungen, welche unter Ubuntu nicht laufen, wie z.B. mein etwas älteres, aber aus Kostengründen nie geupdatetes Photoshop CS4. Klar, GIMP geht auch, aber irgendwie ist PS das Tool. Das Schweizer Messer. Aber zurück zur Shell: Tatsächlich fragte mich mal einer, ob „Ich da hacken würde“ – ich habe Putty aufgemacht und zu meinem Server per SSH connected, um Updates einzuspielen. Naja, meiner Ansicht nach hat das nichts mit Hacken zu tun, aber so ist das halt, wenn man „diesen schwarzen Kasten“ zum ersten mal sieht.

Die Shell ist ein mächtiges Werkzeug, die einem das (Linux-)Leben um manches einfacher macht, insbesondere die Bash hat bei mir ihren festen Platz. Leider ist es auch die Shell, die das Tor zu Software öffnet, die in der Lage ist, nicht nur gutes zu leisten, sondern auch missbraucht zu werden. Paradebeispiel sei hier netcat oder vielleicht auch fdisk.

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[Spambericht] #2

Ich habe nun alle Betreiber der Server (je nach IP-Whois) kontaktiert, von offensichtlich deutschen Firmen. Die Abuse-Meldungen an die deutschen Firmen gingen am Do., dem 20. Juni 2013 zwischen 12 und 17 Uhr heraus, also ausreichend Zeit bis heute, die Anfrage zu bearbeiten oder wenigstens durchzureichen. Hetzner antwortete vorbildmäßig sofort automatisch, dass sie die Mail erhalten haben und alle Mails Werktags von 8-16 Uhr bearbeitet werden. Schon Freitag 8:50 war dann eine Antwort da, in welcher es hieß:

wir haben Ihren Spam- bzw. Abuse-Hinweis erhalten und gehen diesem Vorfall nach.

Weitere Anweisungen, die an den Verursacher geschrieben wurden:
– Problem beheben
– Stellungnahme an uns abgeben
– Stellungnahme an Sie abgeben

So muss das sein. Insgesamt waren es drei deutsche Provider, dazu gehörten die myLoc und BSB Service. Laut IP-Whois zu der kritischen IP solle man sich bei letzteren an „plusserver.de“ wenden, was ich auch tat. Telefonisch teilte man mir mit, dass das wohl eher weniger die Kunden von plusserver.de seinen, sondern eher von server4you. Ich solle mich doch bitte per Mail an die Abuse-Abteilung wenden. Also eine Mail an die Abuse-Abteilung aus dem IP-Whois, lustigerweise gehörte die Adresse zur Domain „plusserver.de“. Bis heute erhielt ich keine Antwort, also ein erneuter Anruf bei der 0800er-Nummer von plusserver. Dort hieß es, ich solle mich an eine 0180-Nummer von server4you wenden. Nach einer schnellen Suche bei 0180.info wurde aus 0180 mal schnell 0800, und die nette Frau am Telefon teilte mir mit, dass es gerade „Optimierungsarbeiten“ gäbe. Nach etlichem hin und her sagte sie mir dann aber zu, sie wolle mir eine Mail senden.

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[Spambericht] #1

Als Inhaber mehrerer Domains und auch Bearbeiter der Supportdomains von manchen Projekten kommt immer mal wieder Spam an info@[DOMAIN]. Das kann nerven, insbesondere, wenn es immer mehr wird. Einmal abmelden bringt nichts, es geht weiter. Immer wieder andere Verteiler, immer wieder andere Themen. Ich habe nun einmal alle Mails dieser Art geöffnet, den Header ausgelesen und den entsprechenden Providern eine Abuse-Mail gesendet. Einzig bei einer IP lies sich kein Ansprechpartner ermitteln. Ich habe mehrere Alternativen, mal sehen wer mit was antwortet.

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Prost Mahlzeit! – vServer und sowas

Ich dachte ich spinne, als mir A. am 1. März eine Mail weiterleitet: Kündigung zum 31. des selben Monats. Wir sind beide Kunde des gleichen Anbieters, und finde es verwerflich, erst durch einen guten Bekannten zu erfahren, dass einem der vServer (nicht nur mir, es wäre „Der Support für die oben genannten Produkte ist einfach zu aufwendig“), was man natürlich sehr bedauere. Ich erfuhr durch diese Weiterleitung, dass A. die Mail schon am 18. Februar erhielt – wieso wurde ich nicht gekündigt? Wie auch immer, eine Nachfrage beim Betreiber der Firma sollte helfen. Selber nutzte dieser Skype, also geht das auch recht flott. Interessanterweise bestätigte er mir die Kündigung, allerdings war mir in den AGB kein Punkt bekannt, der eine Kündigung seitens des Anbieters in der Vertragslaufzeit zulässt. Ich bin auch kein Anwalt, und so schlimm ist es auch nicht. Bitte korrigiert mich, wenn ich da falsch denke. Längeres Nachdenken brachte mich zu dem Punkt, dass ich keine Kündigung erhalten habe – weder der Spam-Ordner noch der Posteingang sagen dazu etwas. Ich schrieb am 4. März gegen Abend per Skype:

Guten Abend, Ich habe bisher noch keine Kündigung erhalten. Damit gehe ich davon aus, dass ich doch nicht betroffen bin, da nur ein Freund diese Mail erhalten hat.

Das war offenbar für ihn der Zeitpunkt, mir eine Kündigung zu senden – am 5. März erhielt ich die Kündigung zum 31. März. Ich bin mir, wie gesagt, nicht wirklich sicher, ob das so richtig ist. Bei der Bestellung wurde eine Vertragslaufzeit von einem Monat eingegeben.

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[UPDATE 1] WB7.eu – Freehostertest

Nach der gestrigen kurzen Chat-Konversation mit Sven (Nachname wird nicht genannt, es sei denn, Sven wünscht dies ;)), in welcher ich bloß eine kurze Bewertung brauchte, ging es erst richtig los: Der Hostertest. Paid-Hoster zu testen, war mir zu großer (finanzieller) Aufwand, da es in diesem Sektor auch einfach zu viele gibt. Aber bei Freehostern geht das etwas schneller. Der Reihe nach:

Irgendwann vor langer Zeit: Ich habe in irgendeiner Forum zu wenig zu tun, und ein sinnvolles Projekt muss her. Prompt in diesem Moment ruft mich ein Freund an, der neben diversen anderen Fragen auch wissen wollte, welchen Freehoster ich empfehlen kann. Ich empfehle ihm kurzerhand den ersten Freehoster, den ich bei Google fand, ich sagte ihm auch „Muss nicht der Beste sein, war eben der erste Treffer“. Ging auch 3 Monate gut, nur irgendwann fehlte dies und das.

Drei Monate später: Weitere Kreative Phase, nur 3 Monate nach dem Anruf. „Eine Idee muss her“. Suchen nach einem vernünftigen Freehoster-Test mit Gegenüberstellung? Fehlanzeige. Auf Anhieb nichts auffindbar. Viele Hoster haben auf ihren Seiten Uptime-Statistiken, aber ich teste das lieber selbst. Wie, kann ich erst verraten, wenn der Langzeit-Check vorbei ist, da ich ein paar Tricks einsetzen musste.

Montag, 18.02.2013: Ein schnelles Dokument mit einem Textverarbeitungsprogramm einer Firma aus Redmond. 15 Hoster. Erstes aussortieren: Dort muss zur Anmeldung Geld fließen. Raus. Der ist Englisch, deutscher Support sollte schon drin sein. Raus.

Dienstag, 19.02.2013: Zweite Phase: Von nun noch 10 übrig gebliebenen waren bei einem die weiteren Spezifikationen erst später sichtbar, welcher auf raus musste.

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