Nach dem Upgrade auf Debian Jessie – systemd füllt das Log

tl;dr: Check for cronjobs (passive like icinga-checks and active like crontabs!) and execute loginctl enable-linger [affected user]. Replace [affected user] with the user which is used for login with SSH or is executing the cronjob. Auf Cronjobs prüfen (passive Jobs wie Prüfungen von Icinga über SSH und aktive Prüfungen wie Crontabs) und für den betreffenden Benutzer, der diesen Job ausführt bzw. als Loginuser genutzt wird, loginctl enable-linger [Benutzer] ausführen.

Eigentlich hatte ich großen Respekt vor dem Upgrade von Debian Wheezy auf Jessie. Eingestiegen bin ich damals auf Squeeze; das war ein OpenVZ-Containerchen mit 1GB RAM, den ich mir offenbar regelmäßig mit anderen teilte. Seitdem bin ich nur noch mit KVM-Containern in Beziehungen, und die Kündigung damals hatte ich dem Hoster zugesandt, als Wheezy gerade das stabile Laufen gelernt hatte. Entsprechend dem setzte ich die Box bei dem neuen Provider neu auf, stieg gleichzeitig von Froxlor auf komplette eigene Administration unter nginx und mariadb um und hatte so ein Upgrade umgangen.

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Frauenfeindliche Männerfeindlichkeit

Es gibt kaum ein Thema über das ich mehr aufregen kann, als Vergewaltigung der deutschen Sprache durch aberwitziges „Gender-Mainstreaming“. Übertreffen kann das nur noch der Profilierungszwang einiger Frauenrechtler_X_innen*schreibdiedochwieduwillst, die aus jeder Mücke einen Elefanten machen. (Dass bei diesem Sprichwort neben einer Vergrößerung auch eine Geschlechtsumwandlung stattfindet, sollte jetzt keine Relevanz haben, und ist nur ein unterhaltsamer Nebeneffekt, den ich beim Korrekturlesen zufällig entdeckt habe – faktisch geht es mir um die Überbewertung diverser Thesen und Äußerungen oder anderer Dinge)

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Geschlechtsneutrale Vergewaltigung

Heute ist mal wieder irgendeine Wahl, und das ZDF sprudelt nur so vor gleichberechtigten Phrasen. Wählerinnen und Wähler wählen, Hamburgerinnen und Hamburger entscheiden, Politikerinnen und Politiker werden dies, das und jenes tun (oder auch nicht) und so weiter und so fort. Passend dazu erlaube ich mir, mal wieder Kritik am „Gendering“ zu äußern, welches ich nach wie vor und irgendwie schon immer nicht für sinnvoll erachte, da es in keinster Weise zu Gleichberechtigung führt, sondern ganz andere Probleme mit sich bringt.

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Was sprechen wir denn nun?

Na klar, Englisch muss unsere Verwaltungssprache werden. Warum bitte das? Warum soll sich ein Land nicht zu seiner Amtssprache bekennen? Ich gebe offen zu, dass Deutsch keine einfache Sprache ist. Eigentlich könnte Englisch allen (unfreiwilligen) Verachtern der deutschen Sprache nur helfen, denn der Apostroph hinter dem Namen und vor dem „s“ hat auf einmal seine Richtigkeit – Andrea kann „Andrea’s Getränke Markt“ so nennen, denn faktisch ist das schon englische Grammatik – der Apostroph, das durch Leerzeichen getrennte zusammengesetzte Substantiv…

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Wenn nackte Haut das Internet zerstört

Das Internet ist ein dezentrales Netzwerk, welches eben auch weitere Netze umfasst und sehr, sehr viel Content stellt. Das hat sich offenbar herum gesprochen, und so sind Firmen wie Manwin/MindGeek entstanden. Was diese Firmen hauptsächlich machen, dürfte sich aus dem Namen nicht erschließen; aber eine der Seiten zählt quasi als Synonym für die gesamte Contentsparte: youporn.com. Hauptsächlich werden also Körperkulturseiten ge-maintaint, und mit der Werbung fleißig Gewinn generiert – kein Wunder, knapp ein Drittel des gesamten Traffics besteht aus Pornografie. Und Deutschland spielt ganz vorn mit. Nun hat sich das Problem mittlerweile ebenso verbreitet, dass aus Gründen des Jugendschutzes pornografisches Material unvertretbar ist – und die Bandbreite in Uninetzen nebenbei auch blockiert. Zürich machts vor, wie man es nicht machen sollte: Der CCCZH fand gleich 42+ Seiten, die nicht mal Pornografie enthielten, aber trotzdem gesperrt waren. Neben diversen britischen Bestrebungen, das Netz jugendfreundlicher zu machen, kommen auch die Stimmen aus den hiesigen Reihen auf: Pornofilter müssen her. Klar, aber dann will ich genau das Konzept sehen, dass keine false positives erzeugt – sonst darf ich ja keine Schuhe mehr im Netz kaufen, mich nicht mehr bei spanischen Juristen melden oder keine Spielzeuge für Kinder kaufen. Und spannend wird auch, wie viele PostIdent-Verfahren dann die Abschaltung kostet. Apropos: Wie soll das dann geregelt werden? DNS-Sperren? Nee, das greift bei mir dank OpenDNS nicht. IP-Filter? Also Kollateralschäden erzwingen? Auch ohne mich. Nur weil auf einem Webhostingserver, wo neben dem Kontaktformular, welches mein Ziel ist, auch eine Seite mit etwas nackter Haut liegt, wäre es ein Unding, mich nicht einen Dienstleister anschreiben zu lassen.

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Grüße aus der Cloud oder auch darum läuft bei mir kein Windows Server 2012

Als treuer Leser der c’t, sowohl mobil als auch auf dem Smartphone, erreichte mich mal einer dieser 100€-Gutscheine für ProfitBricks, eine IaaS-Firma. Also Account geklickt, und mal damit rumgespielt. Rein aus Neugierde mal eine Maschine mit Windows Server 2012 aufgesetzt, kostet ja quasi nichts. Flott ein rdesktop -u Administrator -p BJ3Fq8SCV4 46.16.78.XXX , und los gehts. Aber von vorne. Ich möchte mal etwas ausschweifen, und ProfitBricks näher beschreiben. Prinzipiell gefällt mir der Gedanke. Man registriert sich mit seinem Code aus der c’t, und kann dann im Datacenter-Designer (wie ein 2D-Spiel, einfach Server und Storages mit bunten Linien verbinden), den ich im folgenden einfach DCD nennen werde, gleich anfangen: Ein Server, ein Storage. Das reicht erstmal. Eine bunte Linie vom Internetzugang zum Server, und eine vom Server zum Storage. Es gibt vorinstallierte Images, man kann aber auch eigene per FTP hochladen. Ich klickte einfach mal aus Interesse auf „Windows Server 2012“ bei den ProfitBricks-Images, und schubste dann meine Maus auf „Provisionieren“. Der DCD ist komplett in JavaScript gebaut, also ohne Flash nutzbar. Ich hätte auf dieses Zeugs auch keine Lust gehabt ;) – weiter gehts. Nach etwas Meditationszeit, oder wie man diese auch immer nutzt – zum Beispiel könnte man mal wieder mit seinen Eltern telefonieren – ist alles provisioniert und man findet in seinem web.deEmail-Postfach eine Email nach diesem Muster:

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Android 4.4 – Google unumgänglich?

Wie Viele sicherlich gehört haben, ist ja Android 4.4 „KitKat“ die neuste Version mit dem grünen Männchen. Ich selber habe mittlerweile das Samsung Galaxy S3, allerdings nicht mit der Samsung-Touchwiz-Oberfläche, sondern mit CyanogenMod 10.2, also der lezten stabilen 4.3er. Warum gerade 4.3? Seit dieser Androidversion kann man die Rechte der Apps beschneiden, wird regelmäßig der TRIM-Befehl gesendet, was dem Speicher ja bekanntlich hilft/helfen soll. Kurzum, ein um Google-Apps (bis auf den Play-Store) bereinigtes Android gefällt mir besser. Einfach war es aber nicht. Wenn man die GApps von CyanogenMod über sein Android bügelt, hat man automatisch schonmal die Kalendersychronisation, ebenso selbige für Kontakte – aber ich möchte vielleicht meinen eigenen Server nutzen!?

Ich betreibe für solche Angelegenheiten ein Tine 2.0org, um bequeme Synchronisation und Organisation zu haben. Nun sieht aber Android KitKat vor, immer eine Google-Bar auf dem Homescreen zu haben – als Widget, welches man nicht entfernen kann. Wie ich bin, musste ich das mal testen. Also waghalsig eine Nightly für mein S3 gezogen, Backup, Wipe, Flash, Reboot. Nach endlosen Minuten durfte ich KitKat bewundern – und die Suchleiste in den Settings auschalten. Gut so. Fürs Datenschutzkorrekte Nutzen eines Smartphones bleibt unter Android nur noch ein alternatives ROM. Ich bleibe aber erstmal bei Stable. 4.3 läuft ja auch.

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Das Bundeskriminalamt grüßt (nicht)

Ich wundere mich für meinen Teil ja immer noch, dass ich in 10 Jahren Windows erst zwei wirklich problematische Viren erlebt habe. Einen unter XP (Hier hat mir F-Secure geholfen) und einen unter 3.1 (beseitigt mit der Kraft von F-PROT). Seitdem hat es mich nicht wieder getroffen; ich habe unter Windows natürlich brav geupdatet und brain.exe mitlaufen lassen, meistens zumindest. Meine weiteren Erfahrungen mit Malwarezeugs hatte ich dann nur noch unter PCs die mir nicht gehören, mittlerweile gibts für Fremdrechner mit Infektionskrankheiten eine Art DMZ in meinem Firewallsystem. Virendefinitionen laden, aber dabei nicht so laut husten, dass es die anderen Rechenknechte hören oder sich gar anstecken. Heute ereilte mich der Ruf, dass jemand „so nen komischen Schirm“ hätte. Nähere Informationen ausgequetscht, mehr oder weniger eindeutig eine Gattung des BKA-Trojaners. Vor Ort war da wenig zu machen, also den betroffenen 17-Zöller eingepackt und im Home, sweet Home weiter gemacht. Hmm, Windows 8. Wenn die Ransomware den Desktop blockiert und 100 EUR Paysafecard haben möchte, kann man die Kacheln noch nutzen. Bringt aber nix, da geht fast nix ohne ein Explorerfenster oder eine CMD. Wenn beim Neustart ein Shift+F8 nicht hilft, stimmt was nicht: Offenbar eine Eigenheit von Sony VAIOs. Wer dann etwa noch von einer CD booten will, wie ich von der desinfec’t 2013 muss einfach die „ASSIST“-Taste drücken – das muss man eben wissen, steht aber leider in der Anleitung nicht. Dort steht was nach dem Motto „Wenn sie Hilfe brauchen, drücken sie die „ASSIST“-Taste – dann startet das VAIO Center (oder so ein Name in der Art)“ – naja, man muss diese Taste eben vor dem Booten drücken, dann geht das auch.

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